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HS-Retro

Wir bauen den Puch Z50 neu

HS-Retro sind Beat Honauer und David Sigrist. Zwei gelernte Mechaniker mit eigenen Betrieben, die den Z50 so lange zerlegt haben, bis sie ihn selber bauen konnten.

Puch X30 mit HS-Retro Emblem auf dem Lichtmaschinendeckel vor dem Vierwaldstättersee und den Alpen

Geschichte, seit 2013

Zwei Mechaniker, zu viele Pannen.

Sonntagabend, irgendwo im Süden. Die Kupplung rutscht, und keine Werkstatt hat offen.

So ging es Beat Honauer und seinen Kollegen auf ihren Touren immer wieder. 2013 fuhren sie zu fünft los, kurz nach der Fernsehsendung Töfflibuebe, ohne Route, einfach der Nase nach.

Aus einer Tour wurde jedes Jahr eine, und die Gepäcktaschen wurden schwerer. Am Schluss fuhr eine ganze Werkstatt in den Saccochen mit. Ersatzteile, die wirklich passten, gab es trotzdem kaum.

Puch Töfflis mit HS-Retro Teilen auf Testfahrt am See
HS-Retro Mechaniker im schwarzen HS-Retro T-Shirt
HS-Retro Mitgründer vor grüner Hecke
HS-Retro Mitgründer im HS-Retro T-Shirt
  1. 2013

    Erste Tour. Zu fünft Richtung Süden, ohne Plan.

  2. 2014 bis 2019

    Jedes Jahr eine Tour, jedes Jahr Pannen am Strassenrand.

  3. 2020

    Die Werkstätten stehen still. Beat und David zerlegen ihre Z50 und sagen den Satz, der alles startet. Das können wir besser.

  4. Ende 2021

    Der erste HS-Z50 läuft. Jedes Teil im Eigenbau.

  5. Heute

    Über 10'000 Testkilometer später gibt es 104 Teile im Shop.

Am Schluss hatten wir alles dabei. Wirklich alles. Wir konnten eine komplette Motorenrevision auf der Strasse durchführen.
Beat Honauer und David SigristGründer von HS-Retro, Küssnacht am Rigi

Werkstatt

Warum unsere Teile passen

Die originalen Z50 Gehäuse sind gegossen. Nach Jahrzehnten sind viele gerissen, verzogen oder ausgeschlagen. Wir gehen einen anderen Weg, in vier Schritten.

  1. Originales Puch Z50 Gehäuseteil wird mit Messschieber vermessen
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    Wir messen das Original aus

    Ein gutes Originalteil kommt auf den Messtisch und wird am Computer exakt nachgezeichnet. Fachleute nennen das digitalisieren.

  2. CNC-Fräse bearbeitet ein Motorgehäuse aus einem Aluminiumblock
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    Wir fräsen aus dem Vollen

    Statt Guss nehmen wir einen massiven Block Aluminium oder Stahl. Die CNC-Fräse, eine computergesteuerte Fräsmaschine, trägt Span um Span ab. Die Ölschale beim Hauptständer haben wir dabei gleich verstärkt, sie bricht nicht mehr durch.

  3. Puch Töfflis mit HS-Retro Teilen auf Testfahrt am See
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    Wir fahren es selbst

    Bevor ein Teil in den Shop kommt, läuft es in unseren eigenen Töfflis. Über 10'000 Kilometer, bergauf, bei Regen, mit voller Saccoche.

  4. Gravur HS-RETRO.CH und Bestell-Nummer auf einer Passscheibe
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    Wir gravieren die Nummer ein

    Auf vielen Teilen stehen HS-RETRO.CH und die Bestell-Nummer. Brauchst du in fünf Jahren Ersatz, liest du die Nummer einfach ab.

Wo unsere Teile entstehen

Konstruiert und gefräst wird bei der Honauer + Co. AG in Küssnacht am Rigi und bei der Sigrist AG Mechanische Werkstatt in Sachseln. Zwei Innerschweizer Betriebe, die sonst Teile für Maschinenbau und Industrie fertigen.

  • Honauer + Co. AGBlattliring 1, 6403 Küssnacht am Rigi
  • Sigrist AG Mechanische WerkstattBrünigstrasse 260, 6072 Sachseln
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